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1.   Sportschützenverein Wintersdorf
Frankenstraße 10
90513 Zirndorf - Wintersdorf
Tel.: (09 127) 57 86 77
 ssv.wintersdorf@t-online.de
http://www.ssv-wintersdorf.net

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Chronik des Sportschützenvereines Wintersdorf
Obwohl unter den Bürgern von Wintersdorf und den umliegenden Orten schon lange der Wunsch nach schießsportlicher Betätigung bestand, kam es erst 10 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges zur Gründung des Sportschützenvereins Wintersdorf.

1955

Gegründet wurde der neue Verein am 16. Juli 1955 von 28 Mitgliedern im Gasthaus Kallert. Georg Heidingsfelder sen., der sich schon längere Zeit mit der Vorbereitung der Gründung befasst hatte, wurde in der Gründungsversammlung zum 1 .Schützenmeister gewählt. 2. Schützenmeister war Balthasar List. Als Schatzmeister fungierte Friedrich Haag und als Schriftführer wirkte Otto Selbitschka. Albrecht Walther war als Sportwart tätig. Zunächst diente der Saal des Gasthauses Kallert als Trainings- und Turniereinrichtung, doch strebten die eifrigen Wintersdorfer Schützen schon bald danach, ein eigenes Schützenheim mit Ständen und Schützenstube zu schaffen.
Aber trotz der nicht idealen schießsportlichen Bedingungen der Anfangszeit, traten die Aktiven schon gleich nach der Gründung zu Wettkämpfen an. In den so genannten Rundenwettkämpfen wurde vor allem gegen Mannschaften aus Fürth, Zirndorf, Langenzenn und Roßtal mit zum Teil recht beachtlichen Erfolgen gekämpft.

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1. Schützenmeister

1. Schützenkönig

Georg Heidingsfelder

Franz Wagner

 

Die erste Neuwahl der Vorstandschaft brachte einen Wechsel an der Spitze. In der Jahreshauptversammlung am 5. Januar 1957 wurde Otto Selbitschka zum 1. Schützenmeister gewählt. Sein Stellvertreter war Fritz Hilpert, Schatzmeister wurde Friedrich Haag und Schriftführer Ludwig Prünstner. Für seine großen Verdienste bei der Gründung und beim beginnenden Aufbau des Vereins wurde Gg. Heidingsfelder sen. zum Ehrenschützenmeister ernannt.

Mit Energie verfolgte nun die neue Vorstandschaft den Gedanken an ein eigenes Schützenheim weiter. Zunächst war daran gedacht, die in der Nähe des alten Gasthauses Kallert befindliche Baracke zu kaufen und abzubrechen. Auf dem dann vorhandenen Grund sollte ein Schützenhaus entstehen. Durch den Wechsel des Vereinswirtes Kallert nach Erlangen und die Übernahme des Ausführung. Dagegen entwickelte sich in den Jahren 1957 und 1958 das Vereinsleben erfreulich weiter. Neben der Ausweitung des sportlichen Programms durch Osterschießen, Viktualienschießen und Silvester- oder Nußschießen, fanden auch als Krönung des Schützenjahres die Königsabende mit der Proklamation des neuen Schützenkönigs statt. Damals besaß der junge Verein nach einer Aufzeichnung im Protokollbuch vom 16. Februar 1957 vier eigene Gewehre.

Auch in gesellschaftlicher Hinsicht rührte sich manches. So fanden jedes Jahr Faschingsbälle statt. Besonders vermerkt wird beim Faschingsball 1957, zu dem auch Sportverein, Gesangverein und Freiwillige Feuerwehr eingeladen waren, dass die Dekoration für den Saal vom Verein gekauft wurde. Nach der Veranstaltung wurde sie sichergestellt. "Verleihen außerhalb des Vereinslokales wird nicht gestattet" heißt es dazu im Protokoll.

Besonderes Interesse war beim Verein von Anfang an für die Sonnwendfeier im Juni jeden Jahres vorhanden. Mehrmals wurden solche Feiern auch durchgeführt und zwar meistens zusammen mit den Ortsvereinen aus Weinzierlein und Wintersdorf. Einige Male war auch der Sportschützenverein Wintersdorf für die Durchführung der Sonnwendfeier verantwortlich.

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Sängerfest 1957

 

Im August 1957 wurde Jean Blei zum 2.Schützenmeister gewählt, weil der bisherige 2. Schützenmeister Fritz Hilpert sein Amt niedergelegt hat. Im Juli 1957 fand auch eine Fahrt nach Furth im Wald an die Grenze zur CSSR statt. In den folgenden Jahren starteten die Wintersdorfer Schützenkameraden weitere Fahrten in verschiedene Richtungen.

1958

Im Mai 1958 übernahm Fritz Weißmann das Amt des Schriftführers von Ludwig Prünstner. Er behielt es fast 21 Jahre lang bis 1979. Erst wegen einer längeren Krankheit gab Fritz Weißmann schließlich sein Amt ab.
Zur Bereicherung des gesellschaftlichen Programms trug im September 1958 sogar einmal ein Sommernachtsball bei. Im gleichen Jahr wird auch zum ersten Mal vermerkt, dass Schützenbrüder zur Bundeswehr eingezogen werden. Sie sollen weiterhin vom Verein betreut werden.

Im Oktober 1958 machte der Verein erstmals einen Ausflug nach Bronnamberg, um sich für das Interesse der dortigen Bürger an den Veranstaltungen des Sportschützenvereins Wintersdorf zu bedanken. Später kommen auch mehrere neue Mitglieder aus Bronnamberg.

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5. Schützenkönig Fritz Hilpert 1958 / 1959

v.l. Jean Blei, Stefan Kallert, Franz Wagner, Josef Kotzur, Fritz Hilpert, Helmut Förster, Friedrich Haag

1959

In der Jahreshauptversammlung am 3. Januar 1959 bekam die Vorstandschaft erneut eine Veränderung. Bei der Neuwahl erhielt Baptist Weidner das Amt des 1.Schützenmeisters und Willi Honold wurde zum 2.Schützenmeister gewählt. Schatzmeister Friedrich Haag und Schriftführer Fritz Weißmann behielten ihre Positionen bei.

Bei dieser Jahreshauptversammlung entstand durch das Angebot von Vereinswirt Franz Löslein, den Stall als Schützenhaus zur Verfügung zu stellen, in der Frage des eigenen Schützenheims eine neue Situation. Es wurden nun mehrere außerordentliche Mitgliederversammlungen abgehalten, um sich über einen Vertrag zu einigen, der schließlich vorsah, das neue Schützenheim aus dem vorhandenen Stallgebäude neu zu errichten. Schützenstube und Schießanlage sollten für 30 Jahre vertraglich dem Sportschützenverein zur Verfügung stehen.

Nach langen Verhandlungen kam der Vertrag zustande. Zahlreiche freiwillige Arbeitsstunden leisteten die Wintersdorfer Schützenkameraden, um ein ansehnliches Schützenheim zu erbauen. Am 17.10.1959 war es dann so weit. Die neue Schießsportanlage konnte eingeweiht werden. An diesem denkwürdigen Ereignis nahm neben verschiedenen Schützenvereinen aus der Umgebung auch Gauschützenmeister Schwarz teil. Er würdigte die Verdienste und die hervorragende Arbeitsleistung beim Bau der Anlage durch die Mitglieder. Gründungsmitglied und erster Vereinswirt Stefan Kallert stiftete eine Ehrenscheibe. Sie wurde vom damaligen Schützenkönig Fritz Hilpert geschossen. Die Einweihung endete mit einem gemütlichen Beisammensein im Saal des Vereinslokals.

Anzumerken bleibt noch, dass Ehrenschützenmeister Georg Heidingsfelder sen. die Bauleitung bei der Erstellung der Schießsportanlage hatte. Ihm wurde dafür bei der Jahreshauptversammlung am 2.1.1960 ebenso gedankt wie Erich Heidingsfelder für die Ausführung der Maurerarbeiten und den vielen freiwilligen Helfern für ihren vorbildlichen Einsatz.

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Pause beim Vereinsheimbau 1959

v.l. Georg Heidingsfelder sen., Jean Blei, Fritz Gromann

1960

Mit einem 96 Teiler wurde Herbert Lörner erster Wintersdorfer Gauschützenkönig. Die traditionsreiche Königskette wurde Herbert Lörner von Gauschützenmeister Josef Schwarz, umgelegt um seine hohe Würde öffentlich kundzutun.

1961

Erneut veränderte sich die Vorstandschaft des Vereins durch die Neuwahl bei der Jahreshauptversammlung am 5. Januar 1961. 1. Schützenmeister wurde nun Georg Heidingsfelder jun., 2.Schützenmeister Albrecht Walther. Friedrich Haag blieb Schatzmeister und Fritz Weißmann Schriftführer.
Nun bleiben jedoch 1. und 2.Schützenmeister sowie Schatzmeister und Schriftführer über längere Zeit hin im Amt. Bei der nächsten Neuwahl am 5.1.1963 gibt es somit keine Änderungen. 1. Schützenmeister Georg Heidingsfelder schafft durch sein tatkräftiges Zupacken, zur Schießsportanlage noch eine Schützenstube.

1963 / 1964

In den Jahren 1963 und 1964 lief die Arbeit im Verein in ruhigen Bahnen. Außer den Rundenwettbewerben und dem Königsschießen fanden keine besonderen Veranstaltungen statt.

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9. Schützenkönig 1963

Georg Heidingsfelder jun.

1965 / 1967

Im Jahre 1965 wurde das 10-jährige Bestehen mit einem Jubiläumsschießen begangen. Außerdem wurde erstmals zur Wintersdorfer Kirchweih 1965 ein Bierzelt aufgestellt, dessen Bewirtschaftung allerdings in den Händen des früheren Vereinswirtes Stefan Kallert lag.

Sowohl 1965 als auch 1967 erhielt die seit 1961 im Amt befindliche Vorstandschaft bei den Neuwahlen das uneingeschränkte Vertrauen der Mitglieder, so dass eine kontinuierliche Weiterarbeit ermöglicht wurde. Erfreulich war die Feststellung bei der Jahreshauptversammlung am 5.1.1967, dass die Mitgliederzahl 71 beträgt, gegenüber der Gründungsmitgliederzahl von 28 ein deutlicher Aufwärtstrend.

1968

Im Jahre 1968 hatte sich der Verein sehr rege an zahlreichen Veranstaltungen beteiligt. Drei Mannschaften standen zur Verfügung, von denen je eine sich in der A-Klasse, in der B-Klasse und in der D-Klasse des Schützengaues Fürth befand.

1969

Eine Änderung in der Vorstandschaft trat allerdings bei der Neuwahl anlässlich der Jahreshauptversammlung am 5.1.1969 ein. Nach achtjähriger sehr erfolgreicher Tätigkeit stellte 1. Schützenmeister Georg Heidingsfelder jun. sein Amt zur Verfügung. Zum Nachfolger wurde der bisherige langjährige 2.Schützenmeister Albrecht Walther gewählt. Hans Gugel übernahm die Funktion des 2. Schützenmeisters.

1970

Das Jahr 1969 brachte mit dem Beginn des Baues eines Vereinsheimes für Sportverein, Feuerwehr, Gesangverein und Kleintierzuchtverein auch die Überlegung, ob sich der Sportschützenverein in einer geeigneten Form beteiligen sollte. In der Jahreshauptversammlung am 5. Januar 1970 wurde dies mit klarer Mehrheit bejaht. Es wurde eine Verhandlungskommission mit Albrecht Walther, Hans Gugel und Ludwig Prünstner gebildet mit dem Auftrag, Verhandlungen mit dem Bauausschuß zu führen, um die Bedingungen auszuhandeln, unter denen dem Sportschützenverein ein nachträglicher Beitritt zur Vereinsheim-Betriebsgesellschaft ermöglicht werden kann.

Für den seit der Gründung fungierenden Schatzmeister Friedrich Haag wurde in der gleichen Jahreshauptversammlung Georg List zum stellvertretenden Schatzmeister gewählt. Nach dem Tode von Friedrich Haag im März 1970 übernahm Georg List das Amt des Schatzmeisters.

1971

Unverändert blieb die Vorstandschaft bei der Neuwahl in der Jahreshauptversammlung am 5. Januar 1971. Zwei Ereignisse wurden in dieser Versammlung besonders gewürdigt; der Beschluss einer außerordentlichen Mitgliederversammlung vom April 1970, beim bestehenden Vereinsheim in Wintersdorf eine Schießsportanlage zu errichten und der große Erfolg des Jungschützen Werner Rogowski, der in der Juniorenklasse den Titel eines bayerischen Meisters im Luftpistolenschießen errang.

Im Jahre 1971 begannen die Arbeiten an der neuen Schießsportanlage beim Vereinsheim. Ende April 1971 wurde mit den Erdarbeiten begonnen und innerhalb von 10 Wochen stand der Rohbau. Bis Ende Dezember 1971 wurden von den Mitgliedern 3044 freiwillige Arbeitsstunden geleistet.

Durch den Bau der Schießsportanlage bedingt, ließ sich der Verein beim Registergericht 1971 eintragen. Er führt seitdem die amtliche Bezeichnung: "Sportschützenverein Wintersdorf e.V."

1972

Zum Höhepunkt in der Vereinsgeschichte wurde die Einweihung der neuen Schießsportanlage beim Vereinsheim am 22. April 1972. An der Einweihungsfeier, die im Saal des Vereinsheimes stattfand, nahmen unter anderem stellvertretender Landrat Martin Loos, 2. Bezirksschützenmeister Rudolf Ziegler, Gauschützenmeister Georg Hacker sowie die Bürgermeister Gronau (Leichendorf), Eckert (Bronnamberg) und Thummerer (Weinzierlein) teil. Den eigentlichen Akt der "Einweihung" vollzogen mehrere Vertreter des öffentlichen Lebens und des Schützenbundes, indem sie jeweils einen Schuss auf die von Bürgermeister Alfred Gronau gestiftete "Eröffnungsscheibe" abgaben.

Nach der Besichtigung der vorbildlichen Schießsportanlage gab 1. Schützenmeister Albrecht Walther einen kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte der neuen Anlage. Demnach wurde mit den Bauarbeiten am 26. April 1971 begonnen. Nach einer Bauzeit von fast genau einem Jahr konnte nun die Anlage in Betrieb genommen werden. Über 4000 unbezahlte Arbeitsstunden leisteten in dieser Zeit die meisten der 80 Mitglieder des Sportschützenvereins Wintersdorf e.V.

Die geräumige Schießanlage enthält 8 Luftgewehrstände (Distanz 10 Meter) und eine Pistolenanlage (Distanz 25 Meter). Ein besonderes Schmuckstück ist die vorzüglich ausgestattete und eingerichtete Schützenstube.

Wie beliebt die neue Schießsportanlage von Anfang an war, zeigte sich auch an der steigenden Mitgliederzahl. Lag diese im Januar 1972 noch bei 71, so stieg sie bis zum Tage der Jahreshauptversammlung am 5. Januar 1973 auf 126.

In der Tat darf das Jahr 1972 für den Sportschützenverein Wintersdorf als "Goldenes Jahr" seiner Geschichte gelten. Neben der Einweihung der Schießsportanlage konnte der Verein in diesem Jahr auch in der B-Klasse einen ersten und zweiten Sieger stellen und in der D-Klasse einen ersten und einen dritten Sieger. Erstmals wurde im Juni 1972 auch in der Leichendorfer Mühle ein Sau-Essen abgehalten, wobei Schützenkamerad Ludwig Rödamer der Stifter des Borstentieres war. Mit Stolz wird im Protokollbuch auch vermerkt, dass das Königsschießen zum ersten Male auf der neuen Schießanlage stattfand. Eine Abordnung des Vereins nahm auch am Kirchweihzug in Fürth teil.

Zu bedauern war, dass unser Gründungs- und Ehrenschützenmeister Georg Heidingsfelder sen. am 28.Mai verstarb.

1973

Die Neuwahl am 5. Januar 1973 brachte nur einen Wechsel im Amt des 2. Schützenmeisters. Nachfolger von Hans Gugel wurde Fritz Kunde.

Erneut stieg die Zahl der Mitglieder im Jahre 1973 an. Ende 1973 wurden 140 Mitglieder registriert (Zunahme 18).

Besonders erwähnt werden muss die erstmalige verantwortliche Ausrichtung der Wintersdorfer Kirchweih durch den Sportschützenverein. In den „Zirndorfer Nachrichten“ vom 24. August 1973 hieß die entsprechende Überschrift: "Schützenmeister ist heuer Kärwa-Schef".

1974

Die erfreulichste Mitteilung machte 1.Schützenmeister Walther in der Jahreshauptversammlung am 5.Januar 1974, indem er berichtete, dass die gesamte neue Schießsportanlage mit Schützenstube, Pistolen- und Luftgewehrständen im Werte von DM 107.000,- bezahlt ist. Erleichtert wurde die Schuldentilgung durch Zuschüsse des Kultusministeriums, der Regierung von Mittelfranken, des Landkreises Fürth (Sachleistungen) und der Gemeinde Leichendorf. Fast 5000 Arbeitsstunden leisteten die Mitglieder beim Bau der Schießsportanlage bisher unentgeltlich.

Insgesamt bezeichnete 1. Schützenmeister Walther das Jahr 1974 als reges und erfolgreiches Jahr im Vereinsleben. Von 19 Schützen wurden 46 Leistungsnadeln des Bayerischen und des Deutschen Schützenbundes erworben. Sechs Mannschaften beteiligten sich an den Rundenwettkämpfen des Schützengaues Fürth.

1975

Eine Erweiterung der Vorstandschaft durch den Posten des 3. Schützenmeisters beschloss die Jahreshauptversammlung am 5. Januar 1975. Neuer 2. Schützenmeister wurde Hans Pipper. Zum neuen 3. Schützenmeister wurde Gerhard Scheler gewählt. Die übrigen Mitglieder der Vorstandschaft blieben weiter im Amt.

Im Mittelpunkt der gesellschaftlichen Ereignisse standen die Veranstaltungen zum 20-jährigen Bestehen des Sportschützenvereins Wintersdorf. Im Juli 1975 wurde ein sehr gelungener Ehren- und Kameradschaftsabend im Vereinsheim durchgeführt. Dabei trug 2. Schützenmeister Hans Pipper einen von Schriftführer Friedrich Weißmann verfassten Rückblick auf die ersten 20 Jahre der Vereinsgeschichte vor, der großen Beifall fand.

Mit der goldenen Ehrennadel des Vereins zeichneten Gauschützenmeister Hacker und 1. Schützenmeister Walther 23 noch lebende Gründungsmitglieder aus. Es waren folgende Schützenkameraden: Hans Aigner, Fritz Baumann, Fritz Beyer, Jean Blei, Paul Gugel, Georg Heidingsfelder, Anton Jäger, Stefan Kallert, Georg Kohout, Ludwig Rödamer, Georg Schätzler, Baptist Weidner, Konrad Seibold, Hermann Zehmeister, Max Ammon, Engelbert Bauer , Willi Honold, Konrad Kleemann, Ludwig Kolb, Ludwig Prünstner, Michael Schwarz, Josef Weidner und Albrecht Walther.

Besonders zu erwähnen ist, dass nicht weniger als 107 Leistungsnadeln an erfolgreiche Damen, Schützen und Jungschützen für ihre guten Leistungen im Jahr 1975 überreicht werden konnten. An vier Damen konnte sogar das Leistungsabzeichen des Bayerischen und des Deutschen Schützenbundes übergeben werden.

Hatte der Verein ursprünglich nur männliche Mitglieder, so wurden insbesondere nach Erstellung der Schießsportanlage ab 1972 auch mehr und mehr Damen aufgenommen. Sie bilden seither eine wichtige Stütze des Vereins.

Eine rundum erfolgreiche Tätigkeit konstatierte 1 .Schützenmeister Walther auch für das Jahr 1975. Herausragende sportliche Erfolge erzielten Horst Sattler und Werner Rogowski bei den Gaurundenkämpfen des Schützengaues Fürth. Sie belegten jeweils erste Plätze in der B-Klasse mit dem Luftgewehr bzw. mit der Luftpistole.

1976

Eine Änderung in der Vorstandschaft erfolgte in der Jahreshauptversammlung am 5. Januar 1976. Für den verstorbenen Hans Pipper wurde Gerhard Scheler zum 2. Schützenmeister gewählt. 3. Schützenmeister wurde Georg Himmler.

1977

Bei der Jahreshauptversammlung am 5. Januar 1977 erfolgte eine Veränderung der Vorstandschaft auf zwei Posten. Neuer 2. Schützenmeister wurde Georg Himmler. Das Amt des 3. Schützenmeisters übernahm Ludwig Prünstner.

Auch in den Jahren 1976, 1977 und 1978 entwickelte sich der Verein gut. Die Mitgliederzahl stieg bis auf 160. Zahlreiche Veranstaltungen wurden besucht oder selbst durchgeführt. Durch die Eingemeindung von Wintersdorf und seinen Nachbarorten in die Stadt Zirndorf am 1. Januar 1976 bzw. 1. Mai 1978 wurde die bisherige erfolgreiche Arbeit nicht beeinträchtigt. Auch die Stadt Zirndorf sorgt wie die Gemeinde Leichendorf für ihre Vereine in lobenswerter Weise.

Die nach der Erstellung der Schießsportanlage im Jahre 1972 anhaltende Diskussion über die Form der Beteiligung an der Vereinsheim-Betriebsgesellschaft, fand im Jahre 1977 ihren Abschluss. Nach langen und schwierigen Verhandlungen erfolgte der Beitritt zur Vereinsheim-Betriebsgesellschaft. Mit 14% Anteil ist der Sportschützenverein eines der fünf Mitglieder der Gesellschaft.

1978

In der Jahreshauptversammlung am 5. Januar 1978 wurde beschlossen, eine Vereinsfahne anzuschaffen, die als Motiv die Alte Veste mit dem wieder zu erstellenden Turm enthalten soll.

1979

Die Neuwahl der Vorstandschaft erfolgte am 5. Januar 1979. Der langjährige 1. Schützenmeister Albrecht Walther legte sein Amt nieder und wurde für seine großen Verdienste um den Sportschützenverein Wintersdorf e.V. zum Ehrenschützenmeister ernannt. Der fast 21 Jahre als Schriftführer wirkende Friedrich Weissmann wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Jugendsportleiter Paul Häusler scheidet aus seinem Amt aus. Peter Walther erklärt sich bereit, das Amt bis zu den Neuwahlen 1981 zu übernehmen.

Die neue Vorstandschaft, bestand aus folgenden Mitgliedern: 1. Schützenmeister Georg Himmler, 2. Schützenmeister Georg Heidingsfelder, 3. Schützenmeister Ludwig Prünstner, Schatzmeister Georg List, Schriftführer Adolf Briol, Sportwart Hans Bölian, Jugendwart Peter Walther, Ausschussmitglieder sind Ehrenschützenmeister Albrecht Walther, Christa List, Hans Böhm, Fritz Heid und Horst Sattler.

Renovierungsarbeiten am Schießhaus wurden 1979 notwendig. Undichte Stellen am Dachabschluss wurden von unseren Mitgliedern, in einem Arbeitsaufwand von ca. 300 Stunden, mit einer rundumführenden Blechabdeckung versehen. Die Fassade wurde mit Platten verkleidet, um Witterungseinflüsse vom Mauerwerk fernzuhalten.

Umfangreiche Vorbereitungen für das kommende Jubiläum prägten auch dieses Jahr. Mit den Vorbereitungen zur Festschrift wurde begonnen. Die Fahne konnte aus Spenden der Vereinsmitglieder sowie einer großzügigen Spende der Stadtsparkasse Zirndorf finanziert werden.

Gemäß unserer Satzung wurden als erste Fahnenabordnung folgende Fahnenträger gewählt:

Fahnenträger

Gerhard Loidold

Fahnenträger

Peter Walther

Fahnenträger

Harald Städtler

 

1980

Im Jahre 1980 konnte der Wintersdorfer Sportschützenverein das größte Fest seit seiner Gründung begehen. Das 25-jährige Jubiläum verbunden mit der Fahnenweihe und dem Gauschießen.

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Fahnenweihe im Festzelt

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Gruppenbild zum 25jährigen Jubiläum des Sportschützenverein Wintersdorf e.V.

 

Vertreter des öffentlichen Lebens, sämtlicher Schützenvereine des Gaues Fürth, der Zirndorfer Vereine sowie unsere Ortsvereine konnten am 10. Mai beim Festkommers im Vereinsheim begrüßt werden.

Bei dem vom 27. April bis 18. Mai durchgeführten Gauschießen beteiligten sich 402 Schützen.

Weitere Veranstaltungen, am 30./31. Mai und 1. Juni im Festzelt fanden großen Anklang. Der 1. Juni begann mit dem Weckruf. Wintersdorfer Schützen, begleitet von der Festkapelle, zogen durch Wintersdorf. Beim anschließenden Zeltgottesdienst wurde die feierliche Fahnenweihe vollzogen.

Anschließend nahmen unser Patenverein die Königlich Privilegierte Schützengesellschaft Zirndorf, Vertreter des Landkreises, der Stadt Zirndorf und die geistlichen Vertreter beider Konfessionen an einer Totenehrung am Linder Friedhof teil.

Höhepunkt und Abschluss des Schützenfestes bildete der große Festzug durch Wintersdorf, an dem drei Musikkapellen, 21 Vereine und Fahnenabordnungen mit über 800 Teilnehmern mitwirkten.

Durch die Beteiligung an der Zirndorfer Kirchweih, sowie bei der Einweihung des Vestner Turmes konnte die Fahne erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.

In diesem ereignisreichen Jahr entstanden auch gute Beziehungen zu der Armbrustschützengesellschaft Zirndorf, welche sich bis heute in freundschaftlichen Schießwettkämpfen ausdrücken. Auch sportlich sollte sich dieses regelmäßige Zusammentreffen noch bewähren.

1981

Die Jahreshauptversammlung am 5. Januar 1981 brachte auf verschiedenen Positionen Änderungen in der Vorstandschaft. Heinz Walther löste Georg Himmler als 1. Schützenmeister ab. Zum 2. Schützenmeister wurde Georg Heidingsfelder wiedergewählt. Das Amt des 3. Schützenmeister übernahm Jürgen Rahn von Ludwig Prünstner. Ehrenmitglied Fritz Weißmann übernahm von Adolf Briol das Amt des Schriftführers. Karl Zeyda – Sportwart, Peter Mickain – Jugendwart und Herbert Kranig jun. – Zeugwart. Ausschussmitglieder waren Georg Himmler, Christa List, Fritz Heid und Albert Grießl.

Der in den Jahren 1979/80 im Verein vorgeschlagene Druck einer Vereinszeitung wurde Realität. Im Januar 1981 erschien erstmals das von Fritz Weißmann gefertigte und auf den Namen "SCHÜTZENBLÄTTLA" getaufte Exemplar. Es wurde beschlossen, das Schützenblättla im vierteljährigen Turnus herauszugeben.

Nachdem das Sauessen ab 1982 nicht mehr in der Leichendorfer Mühle stattfinden konnte, stellte Schützenkamerad Georg Knorr sein Gelände und seine Maschinenhalle zur Verfügung.

Im Sportjahr 1981/82 nahmen eine Luftgewehrmannschaft, eine Luftpistolenmannschaft und zwei Sportpistolenmannschaften erfolgreich an den Gaurundenwettkämpfen teil. So belegte die 1. Mannschaft Sportpistole mit den Schützen Fritz Kunde, Günter Herrmann, Adolf Briol und Hans Bölian den ersten Platz.

1982

Renate Walther übernahm für den im März verstorbenen langjährigen Schriftführer und Ehrenmitglied Friedrich Weißmann bis zur Neuwahl das Amt des Schriftführers.

Zur 150-Jahrfeier unseres Patenvereines nahm am Festkommers und am Festzug eine Abordnung unseres Vereins teil.

Georg Heidingsfelder gelang es, als ersten in der Vereinsgeschichte, zum zweiten Mal Schützenkönig zu werden. Gleichzeitig wurde er wegen seiner großen Verdienste für den Verein zum Ehrenmitglied ernannt.

Im November wurde das Gau-Damenschießen, an dem über 130 Schützinnen teilnahmen, in Wintersdorf durchgeführt.

Gegenüber dem Vorjahr mit 152 wurden Ende 1982 insgesamt 175 Mitglieder registriert, das waren 23 mehr als vor einem Jahr.

1983

Nahezu unverändert wurde im Januar 1983 die Vorstandschaft wiedergewählt. Neu hinzu kam Renate Walther als Schriftführerin. Die Funktion des Sportwarts übernahm Jürgen Meier von Karl Zeyda. Als Zeugwart trat Christian Söllheim die Nachfolge von Herbert Kranig an. Neues Ausschussmitglied wurde Ulrich Beutner.

Um Jubilare zu ehren und an Feierlichkeiten besser in Erscheinung treten zu können, wurde eine Salutschützengruppe ins Leben gerufen.

"Der Schützenverein stellt sich vor", hieß das Angebot für Hauptschüler und Eltern. Sie konnten am Schützenstand im Vereinsheim Wintersdorf Informationen zum Schießsport entgegennehmen.

1983 war der Sportschützenverein Wintersdorf verantwortlich für die Vorbereitung und Durchführung der "Kärwa".

Die beim Zirndorfer Kirchweihzug für den Schützenkönig erstmals benützte Kutsche ist bis heute ein fester Bestandteil bei der Teilnahme am Festzug.

An der Ausstellung Zirndorfer Vereine während der Zirndorfer Kärwa beteiligte sich auch der SSV Wintersdorf mit einem Stand.

Auch im Jahr 1983 stieg die Zahl der Mitglieder und zwar um neun auf 184.

1984

Beim 100-jährigen Jubiläum des Mittelfränkischen Schützenbundes beteiligte sich der Schützenverein bei einer Großveranstaltung am 12. Mai 1984 auf dem Nürnberger Hauptmarkt.

Am 20. Mai nahmen die Schützen am Festzug zum 90-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Wintersdorf-Leichendorf teil.

Erstmals führte der SSV Wintersdorf unter der Leitung des Fachübungsleiters Heinz Meier einen Sachkundelehrgang mit abschließender Prüfung durch. Hiermit wurde den Anforderungen seitens der Behörden Rechnung getragen.

Das 100-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Weinzierlein wurde ebenfalls mit einem Festzug begangen an dem sich die Wintersdorfer Schützen beteiligten.

Für den im April verstorbenen langjährigen Schatzmeister Georg List übernahm kommissarisch Christa List dessen Amt.

Erstmals wurde der neue König mit der Königsnadel ausgezeichnet. Diese Ehrung erfuhren dabei auch 18 Schützenkönige, die seit 1959 „regiert“ haben. Sie erhielten die eigens dafür geschaffene „Goldene Krone“.

In sportlicher Hinsicht gehörten die Schützen auch im Jahr 1984 zu den erfolgreichen Vereinen. Die Pistolen- und Luftgewehrmannschaften konnten wieder gute Vorder- und Mittelplätze belegen.

1985 / 1986

Die Vorstandschaft, deren Wiederwahl für zwei Jahre auf den meisten Positionen – neu gewählt wurden nur 2. und 3. Schützenmeister, sowie Zeugwart – erfolgte, gab in ihrem Bericht auch eine Stabilität der Mitgliederbewegung bekannt. Zum Jahresbeginn 1985 betrug die Mitgliederzahl 184.

Jürgen Rahn übernahm das Amt des 2. Schützenmeisters von Georg Heidingsfelder. 3. Schützenmeister wurde Ulrich Beutner (neu für Jürgen Rahn), Zeugwart Tomislav Kriznik (für Christian Söllheim). Als Ausschussmitglieder wurden gewählt: Hans Bölian (neu), Ludwig Hartwig (neu), Georg Himmler und Albert Grießl.

Lebhaft diskutiert wurde, wie bei einem Erweiterungsbau am Vereinsheim auch die erforderlichen Baumaßnahmen an der Schießanlage Berücksichtigung finden.

Am 19. Mai 1985 erfolgte die Teilnahme am großen Festzug anlässlich des Bundesbezirksmusikfestes in Zirndorf.

Auch 1985 und 1986 gab es eine erfreuliche Weiterentwicklung des Vereins. Drei Luftgewehr-, eine Luftpistolen- und zwei Sportpistolenmannschaften nahmen an Rundenwettkämpfen teil, wobei teilweise sehr gute Plätze erreicht wurden. Jürgen Meier konnte mit dem Luftgewehr in der Einzelwertung den 1. Platz belegen.
Zahlreiche Leistungs- und Ehrennadeln wurden verliehen. Für 40jährige Mitgliedschaft wurden Ludwig Hartwig und Fritz Söltner mit den goldenen Ehrennadeln und Urkunden des DSB und des BSSB geehrt.

1987

Nach sechsjähriger Amtszeit wurde Heinz Walther 1987 von Georg Himmler als 1. Schützenmeister abgelöst. Weitere Veränderungen gab es auf nahezu allen Funktionen. 2 Schützenmeister blieb, wie bisher, Jürgen Rahn. Als 3. Schützenmeister wurde Hans Bölian gewählt. Neu besetzt wurden auch die übrigen Positionen mit Sigmund Sikorowski als Schriftführer, Albert Grießl als Schatzmeister, Kurt Autenrieth als Sportwart und Tomislav Kriznik als Jugendleiter. In den Ausschuss wurden Ludwig Hartwig, Heinz Walther, Jürgen Meier und Georg Heidingsfelder gewählt. Zeugwart blieb Christian Söllheim.

Die Mitgliederzahl betrug 186 (168 Schützen, zehn Junioren, sechs Jugendliche und zwei Schüler).

Ehrenschützenmeister Albrecht Walther wurde für seinen Einsatz für den SSV Wintersdorf mit der Gauehrennadel in Gold ausgezeichnet.

Zum 125jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Zirndorf nahm am 31. Mai 1987 der SSV Wintersdorf am Festzug teil. Bei dieser Gelegenheit wurde zum ersten Mal die neu gefertigte Vereinstafel mitgeführt.

1988

1988 wurde erstmals in der 33-jährigen Vereinsgeschichte eine Frau Trägerin der Königskette. Christa List bekam die Insignien der Würde von Schützenmeister Georg Himmler umgehängt. Durch diese Tatsache erhielt der Königsabend 1988 seinen besonderen Akzent.

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Unsere erste Schützenkönigin Christa List 1988 mit Bürgermeister Virgilio Röschlein

Nach sechsjähriger Pause konnte das Sauessen wieder in der Leichendorfer Mühle abgehalten werden, wo seitdem die alljährliche Veranstaltung stattfindet.

Erstmals wurden die neu geschaffenen Ehrennadeln des SSV Wintersdorf verliehen. Mit Ehrenschützenmeister Albrecht Walther und Ehrenmitglied Georg Heidingsfelder erhielten zwei verdiente Mitglieder diese Auszeichnung.

Die neu angeschaffte Amtskette für den 1. Schützenmeister wurde von Georg Himmler gestiftet und vorgestellt. Sie soll bei besonderen Anlässen getragen werden.

Nachdem die Mitgliederzahl 190 erreicht wurde, musste bis auf weiteres aus räumlichen Gründen ein Aufnahmestopp verfügt werden.

1988 waren wiederum die Schützen mit der Ausrichtung der Wintersdorfer Kirchweih betraut.

Das Salutschießen wird immer beliebter. Zu Geburtstagen und Feierlichkeiten wird die Gruppe immer öfter angefordert.

Beim Gauehrenabend 1988 erhält Albrecht Walther die Peter-Lorenz-Nadel, eine der höchsten Schützenauszeichnungen.

Am 23. Mai verstarb Ehrenmitglied Georg Heidingsfelder. Durch die jahrzehntelange Mitarbeit in der Verwaltung hat er sich große Verdienste im Verein erworben.

1989

1989 stellten sich der bisherige Schriftführer Sigmund Sikorowski und Jugendleiter Tomislav Kriznik nicht mehr zur Wiederwahl. Für sie übernahmen Jürgen Rahn bzw. Hans Bölian diese Positionen. Neu in den Ausschuss wurden Ulrich Machill und Sigmund Sikorowski gewählt.

Insgesamt acht Mannschaften beteiligten sich wiederum sehr erfolgreich 1989 an den Rundenwettkämpfen. Mit einem 1. Platz erreichten die Schützen Kurt Autenrieth, Gerhard Roth, Fritz Kunde und Hans Bölian den Aufstieg in die Bezirksklasse. Somit war zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ein Luftpistolenteam in dieser Liga vertreten. Sowohl Jürgen Meier (Luftgewehr) als auch Robert Roth (Luftpistole II) konnten in ihrer jeweiligen Klasse die Runde als Einzelsieger beenden.

Zahlreiche Leistungsnadeln konnten an erfolgreiche Schützen überreicht werden.

1990

Die geplante Erweiterung des Schießhauses nahm im Laufe des Jahres 1990 Form an. Die mit dem Vereinsheim verbundene Schießsportanlage sollte einen Erweiterungsbau erhalten. Um die vorhandene Bausubstanz zu erhalten, aber auch um die räumlichen Voraussetzungen für eine verstärkte Jugendarbeit zu schaffen und um den vor zwei Jahren erlassenen Aufnahmestopp aufheben zu können, sollte dieses Bauprojekt verwirklicht werden.

In der Jahreshauptversammlung 1990 konnte der von Uwe Zwerner gefertigte Plan zur Einsichtnahme vorgestellt werden. Im Rahmen einer Aufstockung sollten ein großer Jugendraum und weitere 10 Schießstände entstehen. Vorgesehen waren ferner sanitäre Anlagen, ein Umkleideraum, ein Raum für die Auswertung sowie eine Vergrößerung der Zuschauerräume.

Bei der Abstimmung über das Bauprojekt gab es bei den anwesenden Mitgliedern einhellige Zustimmung.

Nun mussten die übrigen Vereine der Betriebsgesellschaft zu dem Vorhaben gehört werden. Mit deren Zustimmung wäre der nächste Schritt die Fertigung der eingabefähigen Baupläne.

Mit der Ehrennadel des Vereins wurden mit Baptist Weidner und Hans Heffner zwei verdiente und langjährige Mitglieder ausgezeichnet. Fritz Baumann wurde das Leistungsabzeichen überreicht.

1990 errang Peter Walther die Würde des Bundesschützenkönigs des Mittelfränkischen Schützenbundes.

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Mittelfränkischer Schützenkönig 1990: Peter Walther

Zum zehnten Mal jährte sich das Freundschaftsschießen mit den Armbrustschützen.

1991

In der Generalversammlung 1991 wurde der gesamte Vorstand wiedergewählt. Neu hinzugekommen waren Christoph Brenner (Schriftführer) und Tomislav Kriznik (Jugendleiter). Dadurch wurden Jürgen Rahn und Hans Bölian aus ihrer Doppelfunktion entbunden. Mit Zoltan Sarszegi (2. Sportleiter) erhielt Kurt Autenrieth einen Stellvertreter. Ausschussmitglieder waren Ulrich Machill, Christa List, Ludwig Hartwig und Heinz Walther.

Anlässlich des 35-jährigen Bestehens des Vereins wurden die Gründungsmitglieder mit der Ehrennadel des Vereins geehrt. Diese Auszeichnung ging an Engelbert Bauer, Fritz Baumann, Fritz Beyer, Johann Herr, Willi Honold, Hermann Zehmeister, Ludwig Prünstner, Konrad Seibold, Georg Kohout, Paul Gugel, Ludwig Rödamer, Jean Blei und Josef Weidner. Albrecht Walther und Baptist Weidner wurde diese Ehrung bereits am 5. Januar 1988 und 5. Januar 1990 zuteil.

Werner Püntzner wurde mit dem Leistungsabzeichen des DSB in Gold und Silber für Luftpistole ausgezeichnet. Zoltan Sarszegi erhielt das Leistungsabzeichen des BSSB für Sportpistole in Gold.

Zwei Mannschaften konnten wieder erste Plätze belegen: Mit dem Luftgewehr Lunz Armin, Lunz Klaus, Meier Jürgen, Kriznik Tomislav, Walther Peter. Mit der Sportpistole Roth Gerhard, Autenrieth Kurt, Bölian Hans und Kunde Fritz.

Schwerpunkt der Weiterentwicklung des Vereins wurde nun der Erweiterungsbau für die Schießsportanlage. Die Vereinsheimbetriebsgesellschaft stimmte mit der erforderlichen Mehrheit dem Projekt zu, das 1992 begonnen werden sollte. Hierzu wurde die Einrichtung eines Bauausschusses erforderlich. 1. SM Georg Himmler, 2. SM Jürgen Rahn, 3. SM Hans Bölian, Schatzmeister Albert Grießl, ESM Albrecht Walther, Uwe Zwerner, Horst Heidingsfelder und Schriftführer Christoph Brenner wurden dazu berufen.

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Die Salutschützen beim Einschießen der Wintersdorfer Kärwa

Seit zehn Jahren erscheint die Vereinszeitung "Schützenblättla".

Der 1988 verfügte Aufnahmestopp wurde aufgehoben.

Zur Wiedervereinigung Deutschlands führte der Verein ein Großkaliberschießen durch. Aus diesem historischen Grund wurde eine Scheibe mit der Abbildung des Brandenburger Tores ausgeschossen.

Bernd Woitech jun. qualifizierte sich für die Bayerische Meisterschaft mit der Sportpistole (Junioren-Klasse). Aus diesem Anlass wurde er in die Auswahlmannschaft des Schützengaus Fürth berufen.

Am 40. Deutschen Schützentag 1991 in Nürnberg wurden auch Mitglieder des SSV als Helfer eingesetzt. Ebenso nahm eine Delegation mit Fahnenabordnung an den Feierlichkeiten teil.

Mit der Teilnahme an der Sonderschau Zirndorfer Vereine in der Paul-Metz-Halle konnte die Vereinsarbeit wieder einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.

1992

1992 erreicht die Mitgliederzahl 200. Der Erweiterungsbau rückte nach Genehmigung durch das Landratsamt in greifbare Nähe. Die Stadt Zirndorf hatte Zuschüsse von je 15.000,- DM für die Jahre 1992/93 zugesagt. Auch der Bezirk Mittelfranken beteiligte sich mit 15.000,- DM am Neubau.

Die Jungschützen nahmen am Gaujugendschießen teil. Michael Meier belegte bei 138 Teilnehmern den 3. Platz.

Auch in Sportlicher Hinsicht verlief das Jahr 1992 erfolgreich. Neben guten Platzierungen der Mannschaften konnte sich mit der Luftpistole Kurt Autenrieth und mit dem Luftgewehr Altersklasse Tomislav Kriznik für die Bezirksmeisterschaften qualifizieren.

1993

Einen deutlichen Vertrauensbeweis erhielt die Vorstandschaft bei den Neuwahlen 1993. Für Kurt Autenrieth, der die Position des zweiten Sportleiters übernahm, wurde Uwe Bautz als 1. Sportwart gewählt. Neu in den Ausschuss kam Jürgen Meier für Ulrich Machill. Zeugwart/Pistole wurde Werner Püntzner. Hans Böhm erhielt die Verdienstnadel des Bayerischen Sportschützenbundes.

Wintersdorfer Schützen beteiligten sich mit einer Fahnenabordnung am 43. Bayerischen Schützentag, den der Gau Fürth in der Zirndorfer Paul-Metz-Halle ausrichtete.

Fritz Kunde wurde für seine großen Verdienste um den Verein mit dem Großgoldenen Protektoratsabzeichen des BSSB ausgezeichnet.

Erfolgreichste Mannschaft bei den Rundenwettkämpfen wurde das Luftpistolenteam der B-Klasse. Kurt Autenrieth, Zoltan Sarszegi, Fritz Kunde und Werner Püntzner belegten den 1. Platz, wobei Kurt Autenrieth auch in der Einzelwertung siegte.

In der Schüler-Klasse beteiligte sich erstmals eine Mannschaft. Die Schützen Sylvia Sattler, Thomas - Ernst Wied und Daniel Kriznik konnten sich mit einem erfreulichen zweiten Platz behaupten.

Für seine guten Leistungen wurde Thomas Ernst Wied mit der Berufung in den A-Schülerkader des RWS Franken belohnt. Ebenso Michael Meier, der für seine sportlichen Erfolge in den B-Jugendkader geladen wurde.

Nach der Bewilligung der ersten Teilrate durch die Staatsregierung wurde im Herbst 1993 mit der Baumaßnahme begonnen. Die Bauleitung bei der Erstellung des Erweiterungsbaues wurde Horst Heidingsfelder übertragen. Nach nur achtwöchiger Bauzeit konnte noch vor Jahreswechsel Richtfest für das neue Schützenhaus gefeiert werden. Durch zinslose Darlehen der Mitglieder in Form von "Bausteinen" war ein zügiger Baufortschritt möglich und es konnten die anfallenden Materialkosten gedeckt werden.

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Richtfest für das neue Schützenhaus

1994

Am 30. April 1994 traten die Salutschützen bei der Verabschiedung des 1. Bürgermeisters, Herrn Virgilio Röschlein, vor der Paul-Metz-Halle öffentlich in Aktion. Während des großen Zapfenstreiches und bei Fackelschein schossen Wintersdorfer und Zirndorfer Schützen die dreifache Salve.

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Festzug Zirndorfer Kirchweih 1994

Zum 100jährigen Jubiläum der Feuerwehr Wintersdorf/Leichendorf nahmen auch die Schützen am Festzug teil und überreichten einen Geschenkteller.

Trotz Beeinträchtigung, wegen der Baumaßnahme, konnten von den Mannschaften wieder gute Platzierungen erzielt werden. Besonders hervorzuheben sind die Jugendlichen Michael Meier und Thomas - Ernst Wied, welche beim Mittelfrankenpokal durch eine gelungene Leistung den 6. Platz für sich verbuchen konnten. Außerdem qualifizierte sich Thomas Ernst Wied in Dreistellung Einzel, in Dreistellung Mannschaft und im Freistehend Einzel für die Bayerische Meisterschaft.

Der Um- und Ausbau des Kellergeschosses samt Toiletten und Schießständen war fertig gestellt. Der Schießbetrieb konnte bereits wieder im vollen Umfang stattfinden.

Fritz Kunde und Gerhard Roth wurden für 250 Wettkämpfe geehrt.

1995

Keine Überraschung gab es bei den Neuwahlen am 5. Januar 1995. Die gesamte Vorstandschaft wurde in ihrem Amt bestätigt. Lediglich Ulrich Beutner rückte für Jürgen Meier in den Ausschuss. Auch die Computerwelt hielt in unseren Verein Einzug. Hier wurde Michael Grießl als EDV- Beauftragter eingesetzt.

Schon über 4000 Arbeitsstunden wurden für den Erweiterungsbau geleistet. Um die gestiegenen Betriebskosten abdecken zu können musste der Mitgliedsbeitrag von 50,- DM auf 70,- DM angehoben werden. Auch die Aufnahmegebühr wurde von 200,- DM auf 300,- DM erhöht.

Für 40-jährige Vereinszugehörigkeit wurden geehrt: Fritz Baumann, Engelbert Bauer, Fritz Beyer, Jean Blei, Paul Gugel, Johann Herr, Willi Honold, Georg Kohout, Ludwig Prünstner, Konrad Seibold, Albrecht Walther, Josef Weidner und Herrmann Zehmeister. Sie erhielten die Ehrennadel des Bayerischen Sportschützenbundes.

Im sportlichen Bereich ist Michael Meier besonders hervorzuheben. Mit dem Luftgewehr Jugend und 3-Stellung Jugend nahm er an der Bayerischen Meisterschaft teil. Kurt Autenrieth wurde für 250 Wettkämpfe ausgezeichnet.

Einstimmig angenommen wurde eine Änderung der Vereinssatzung, mit der man sich dem allgemeinen Vereinsrecht anpasste.

Für seine besonderen Verdienste und seine vorbildliche Einsatzbereitschaft für den SSV wurde Albert Grießl mit dem Protektoratsabzeichen in Gold bedacht.

1996

Nach drei Jahren Bauzeit konnte der Erweiterungsbau im November 1996 fertig gestellt und vollständig in Betrieb genommen werden. Hierfür leisteten die Mitglieder 9065 Arbeitsstunden. Sachspenden und Sachleistungen wurden im Wert von 64.800,- DM erbracht. An Geldspenden gingen 30.000,- DM ein. Die Zuschüsse der Regierung, des Bezirks Mittelfranken und der Stadt Zirndorf betrugen 193.500,- DM. Aufgrund dieser Leistungen konnte die Schießsportanlage mit jetzt 19 Ständen und den neuen Räumlichkeiten vollständig bezahlt werden. Dank gebührt auch der Stadt Zirndorf, die immer, wo es möglich war, dem SSV ihre Unterstützung zukommen ließ.

1997

Uwe Bautz übernahm bei den Neuwahlen 1997 das Amt des 1. Schützenmeisters von Georg Himmler, der nach langjähriger Vorstandstätigkeit nicht mehr kandidierte. Neuer 2. Schützenmeister wurde Horst Heidingsfelder. Das Amt des 3. Schützenmeisters übernahm Herbert Breier. Albert Grießl wurde als Kassier, Christoph Brenner als Schriftführer wiedergewählt. Für das neue Amt des 2. Schatzmeisters stellte sich Michael Grießl zur Verfügung. 1. Sportwart wurde Kurt Autenrieth, 2. Sportwart Werner Püntzner, Jugendleiter Tomislav Kriznik. In den Ausschuss wurden Ulrich Beutner, Robert Konrad, Jürgen Meier und Heinz Walther gewählt.

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Die Wintersdorfer Salutschützen

Der seit insgesamt 12 Jahren amtierende ehemalige 1. Schützenmeister Georg Himmler wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Hans Gugel nahm für 40jährige Mitgliedschaft im Verein die Ehrennadel mit Urkunde in Empfang.

Heinz Walther, 2. Gauschützenmeister und Ausschussmitglied des SSV Wintersdorf, erhielt aus der Hand von 1. Landesschützenmeister Josef Ambacher das "Ehrenkreuz des Deutschen Schützenbundes 3. Klasse".

An den Rundenwettkämpfen nahmen 1997 acht Mannschaften teil. In der A-Klasse Sportpistole konnten Uwe Bautz, Kurt Autenrieth, Jürgen Westenkirchner, Zoltan Sarszegi und Fritz Kunde den 1. Platz erreichen und den Aufstieg in die Bezirksklasse perfekt machen. Bei der Einzelwertung in der Jugendklasse A erreichte Thomas - Ernst Wied den 1. Platz. Sascha Madl in der B-Gruppe ebenfalls den 1. Platz.

1998

1998 errang Sascha Madl den Titel des Gaujugendkönigs. Michael Meier (Luftgewehr Junioren) und Sascha Madl (Luftgewehr Jugend B) kamen zur Bayerischen Meisterschaft, wobei Sascha Madl den 3. Platz belegte und auf der Deutschen Meisterschaft Platz 9 errang.

Turnusgemäß waren die Schützen wieder mit der Organisation der Kirchweih beauftragt.

Für vier Jahrzehnte Mitgliedschaft wurden Siegfried Frank, Herbert Lörner, Fritz Beck und Franz Löslein geehrt.

Am 18. September verstarb Roland Kühn. Er war im Verein für die Presse-Arbeit zuständig und verfasste den ersten Teil der Chronik bis 1979.

Fritz Kunde erhält den Anhänger für 400 Wettkämpfe.

1999

Mit leicht verändertem Vorstand wurde 1999 in die nächsten zwei Jahre gegangen. Für Horst Heidingsfelder wurde Herbert Breier neuer Vize. Breiers bisheriges Amt übernahm Jürgen Meier, seine Ehefrau Luise übernahm die Kassenführung von Albert Grießl, der sich nach 12 jähriger Tätigkeit als Kassier nicht mehr zur Wahl stellte. Für das Amt des Jugendleiters konnte niemand gefunden werden. Kommissarisch kümmert sich die Vorstandschaft um die Jugendlichen.

Wie Kurt Autenrieth betonte, war es für die sieben Mannschaften ein "durchwachsenes" Schützenjahr.

Sascha Madl holte sich beim Europapokal den Titel mit der Armbrust auf der Zehn-Meter-Distanz. Bei den Weltmeisterschaften in Österreich stellte er mit der Junioren-Nationalmannschaft den Weltrekord ein und errang mit der Mannschaft den Weltmeistertitel. In der Einzelwertung kam er zudem auf Platz neun.

Für 250 Wettkämpfe wurde Werner Püntzner geehrt.

Hans Böhm erhielt für 40jährige Treue zum Verein die Ehrennadel des BSSB.

2000

Im Jahr 2000 ist der Stand der Mitglieder auf 188 gesunken.

Um sich beim Zirndorfer Kirchweihzug noch besser präsentieren zu können, wurde neben der Kutsche noch ein Planwagen für die älteren Schützen eingesetzt.

Bei den Wettkämpfen in der D-Klasse ist die Luftpistolenmannschaft mit Alfred Madl, Udo König, Uwe Bautz und Günther Hirsel besonders zu erwähnen. Sie belegten in ihrer Gruppe den 1. Platz. In der Einzelwertung mit dem Luftgewehr A-Klasse wurde Sascha Madl Sieger.

Kurt Autenrieth erhielt für 400 und Zoltan Sarszegi für 250 Einsätze den Anhänger.

Die Verbundenheit mit der Armbrustschützengesellschaft Zirndorf besteht nun zwanzig Jahre. Durch regelmäßige Treffen und Schießen hat sie sich vor allem sportlich auf das Beste bewährt.

2001

2001 übernahm Georg Himmler noch einmal das Ruder der Wintersdorfer Schützen. Jürgen Westenkirchner und Harald Klein folgten Herbert Breier und Jürgen Meier als stellvertretende Vorsitzende. Emil Klein wurde neuer Kassier. Im Amt blieb Schriftführer Christoph Brenner. Tomislav Kriznik und Zoltan Sarszegi übernahmen die Jugendleitung. Als Ausschussmitglieder wurden Hans Bölian, Ulrich Beutner, Fritz Kunde und Albert Grießl gewählt.

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Gesellige Runde im Schützenhaus (Schützinnen unter sich)

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Gesellige Runde im Schützenhaus (Schützen unter sich)

 

Das Schützenblättla feiert Geburtstag. 20 Jahre Auf und Ab im Verein wurden dokumentiert. Alle Mitglieder erhalten durch dieses kleine Blatt immer regelmäßig Informationen über das Vereinsleben.

Von den Mannschaftsergebnissen sind insbesondere der 1. Platz der Luftpistolenmannschaft in der C-Klasse sowie der 1. Platz der Luftgewehrmannschaft in der A-Klasse zu nennen. Die Schützen Sascha Madl und Michael Meier belegten in der Einzelwertung Platz 1 und 2.

Kurt Autenrieth, langjähriger Sportleiter, wurde mit der Peter-Lorenz-Nadel in Bronze ausgezeichnet.

Notwendige Reparaturen an der Vereinsfahne wurden durchgeführt sowie die Königskette völlig neu mit Silberplatten aufgebaut und poliert.

2003

Eine erneute Änderung der Vorstandschaft erfolgte bei der Hauptversammlung im Januar 2003. Georg Himmler gab sein Amt an Jürgen Westenkirchner ab. Harald Klein wurde zum 2., Heinz Walther zum 3. Schützenmeister gewählt. Neu in den Ausschuss kam Günther Hirsel.

Nachdem mehrere Schützen mit Leistungsnadeln ausgezeichnet wurden, erhielt Horst Sattler für 40 Jahre Treue zum Verein die Ehrennadel des Bayerischen Sportschützenbundes.

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Ostereierfärben in der Leichendorfer Mühle

Mit den Planungen für das 50-jährige Jubiläum wurde begonnen. Das Gauschießen 2005 wird in Wintersdorf durchgeführt. Eine Festschrift ist zu erstellen.

Als Ausrichter der Wintersdorfer Kirchweih war turnusgemäß der Schützenverein an der Reihe.

Sebastian Meier (Jugendklasse Luftpistole) gelang mit einem dritten Platz bei den Bayerischen Meisterschaften der Sprung auf das Treppchen.

Sascha Madl wurde wiederum Einzelsieger in der Gauklasse. Beim Europacup der Armbrustschützen in Österreich und bei den Weltmeisterschaften in Belgien holte er sich jeweils die Silbermedaille im Einzelwettbewerb. Außerdem wurde er mit dem Nationalkader Juniorenweltmeister, Vizeeuropameister der Junioren und in der Gesamtwertung Europacupsieger.

Fritz Kunde wird für 500 Einsätze geehrt. Erwin Ornot, Herbert Breier, Uwe Bautz und Tomislav Kriznik erhielten die Auszeichnung für 250 Wettkämpfe.

2004

Das Gaudamenschießen fand 2004 in Wintersdorf statt.

Die ersten organisatorischen Maßnahmen für das Vereinsjubiläum 2005 wurden besprochen. Es soll in einem kleinen Rahmen mit Festkommers durchgeführt werden, welcher voraussichtlich im Juni 2005 stattfindet. Bereits im Mai könnte mit den Schießterminen begonnen werden. Ein Ausschuss anlässlich des 50-jährigen Jubiläums wurde gebildet. Ihm gehören neben den drei Schützenmeistern, Ehrenschützenmeister Albrecht Walther, Ehrenmitglied Georg Himmler, sowie Hans Bölian, Peter Mickain, Tomislav Kriznik, Kurt Autenrieth und Christoph Brenner an.

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Zimmerstutzenschießen 2004

2005

Im Jubiläumsjahr ergaben sich durch die Neuwahlen am 15. Januar 2005 einige Änderungen in der Vorstandschaft. Neuer 2. Schützenmeister wurde Heinz Walther. Als 3. Schützenmeister wurde Robert Konrad gewählt, Michael Grießl übernahm von Emil Klein das Amt des Schatzmeisters. Tomislav Kriznik wurde mit Herbert Lörner ein 2. Jugendleiter zur Seite gestellt. Neu in den Ausschuss wurde Erwin Ornot und Jürgen Meier berufen.

Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten ernennt der SSV Wintersdorf seine noch lebenden Gründungsmitglieder zu Ehrenmitgliedern.

2005 beträgt die Mitgliederzahl 185.

Zum 25. Male jährt sich das beliebte Freundschaftsschießen mit der Armbrustschützengesellschaft Zirndorf.

Das Gauschießen zum 50 jährigen Vereinsjubiläum wurde von ca. 530 Schützen besucht, ein einsamer Rekord im Schützengau soweit uns bekannt. Reibungsloser Verlauf kennzeichneten überdies dieses Schießen, welches mit einem Festkommers im Vereinheimssaal abgeschlossen wurde.

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Schützenkönig im Jubiläumsjahr

Jungschützenkönig im Jubiläumsjahr

Michael Himmler

Sebastian Meier

 

   Petra Grießl wurde im Herbst zur Schützenkönigin inthronisiert.                                                                ab hier jw

 

   2006

  

Zur Generalversammlung musste nach dem Rückzug von Robert Konrad vom Amt des 3. Schützenmeisters, ein Ersatz gewählt werden. Vorjahreskönig Michael Himmler wurde gewählt und übernahm selbstredend.

Der Arbeitsdienst am Kärwasonntag fiel aufgrund des Fußball WM Endspiels außergewöhnlich ruhig aus.

Das Königschießen konnte der 1. Schützenmeister Jürgen Westenkirchner für sich entscheiden.

  

   2007

 

Neuwahlen im Januar zur Generalversammlung. Der 1. SM J. Westenkirchner wurde bestätigt, zum 2. SM wurde Michael Himmler und schließlich zum 3. SM Heinz Walther gewählt. Die anderen Posten blieben unverändert, bzw. wurden bestätigt. Die Bildertafel mit den Fotos vieler Vereinsmitglieder wurde feierlich enthüllt.

 

 

 

Der Verein nimmt an der der seitens der Stadt Zirndorf wieder belebten Vereinsschau teil. Neuer Schützenkönig wurde Erwin Ornot

 

    2008

 

Keine Wahlen in diesem Jahr. Der SSV war wieder Ausrichter der Wintersdorfer Kärwa und hatte auch die Stadtmeisterschaft im Sportschießen zu übernehmen. Die neuen Regelungen zum Thema Sicherheit auf der Kirchweih, ließen erste Überlegungen aufkommen, diese nichtmehr durch die Vereine selbst auszurichten, sondern einen Festwirt einzusetzen. Diese Diskussion sollte sich jedoch noch über einige Jahre hinziehen.

Als neuer Schützenkönig konnte Michael Waschk zeichnen. Erstmals wurde das Schlachten des Königsschweines nichtmehr in Eigenregie  durchgeführt, sondern die nötigen Teile im Großmarkt bedarfsgerecht eingekauft.

 

    2009

 

Neuwahlen im Zweijahresrhythmus. Alle Ämter wurden bestätigt.

Die Ereignisse in der Vereinsheim Betriebsgesellschaft lassen einen Austritt der Sportschützen als die für alle beste Lösung erscheinen und das Vorhaben nimmt konkrete Formen an. Es werden Sondersitzungen einberufen.

Besonders in diesem Jahr war der 2 Tagesausflug nach Rottweil, den unser Mitglied Eliseo Vigiani, der auch in der Rottweiler Schützengilde seit vielen Jahren ebenfalls Mitglied ist, anregte.

 

vor und auf dem Apostelbrunnen in Rottweil

 

Ansonsten ein relativ ruhiges Vereinsjahr mit den üblichen Veranstaltungen. Schützenkönigin wurde Silvia Klein.

 

    2010

 

Die Generalversammlung brachte neue Erkenntnisse zum Austritt aus der Vereinsheim Betriebsgesellschaft. Die erstmals erstellte Internetseite des Vereins wird von Michael Himmler vorgestellt und soll im Februar online gehen. Der 60. Mittelfränkische Schützentag fand in der Paul Metz Halle in Zirndorf statt, das mittelfränkische Bundesschießen bei den Kollegen in Oberasbach. Schützenkönig wird Harald Klein.

 

    2011

 

Hauptversammlung mit Neuwahlen, wobei folgende Änderungen eintraten, 1.SM Westenkirchner bestätigt, 2. SM Harald Klein, 3. SM Michael Waschk. Der langjährige Jugendleiter Tomislav Kriznik übergibt sein Amt an Sebastian Meier,  Stellvertreterin wird Agata Westenkirchner. Vom nun 3. SM Michael Waschk wird eine mögliche Fassung einer Gemeinschaftsordnung bezüglich eines bevorstehenden Austrittes des SSV aus der VHBG vorgestellt.

Ein großer Arbeitsdienst mit Standerneuerung wird einberufen und soll die Folgejahre fest in der 1. Juliwoche etabliert werden. Im August findet erstmals ein Ferienschießen für interessierte Jugendliche statt.

Erwin Ornot wird Gauschützenkönig im Gau Fürth.

Schützenkönig wird Emil Klein. Unser Ehrenmitglied Georg Himmler feiert seinen 75. Geburtstag (Bilder dazu in der Bildergalerie)

 

    2012

 

In diesem Jahr übernimmt der SSV nach 2005 wieder das Gaujugendschießen mit Zeltlager, sowie das Gaudamenschießen erneut nach 2004. Der Protektor des BSSB, S. K. H. Herzog Franz von Bayern, verleiht das von ihm gestiftete Protektorabzeichen in Gold an Heinz Walther. Der Austritt aus der VHBG wird konkreter, gestaltet sich jedoch im Einzelnen schwieriger als ursprünglich angenommen. Zum 100jährigen Stadtjubiläum Zirndorfs wird ein Bürgerschießen durchgeführt. Im April findet in der Paul Metz Halle erneut eine Vereinsschau statt.

 

 

Jugendleiter Sebastian Meier wird Schützenkönig

 

    2013

 

Der 1. SM Jürgen Westenkirchner wird zum sechsten mal in Folge zum Vorstand gewählt. 2. SM wird Uwe Bautz, 3. bleibt Michael Waschk. Die anderen Amtsinhaber werden soweit bestätigt. Ehrenschützenmeister Albrecht Walther feiert seinen 85. Geburtstag (siehe dazu auch Bilder in der Galerie).Die Eigenständigkeit des Vereins gegenüber der VHBG manifestiert sich weiter durch den Einbau einer eigenen Heizung und des dazu nötigen Gasanschlusses. Sie wird zum Jahreswechsel 2013/2014 in Betrieb genommen.

Die ersten elektronischen Trefferanzeigen werden ebenfalls in Betrieb genommen.

Schützenkönig wird Heinz Waschk.

 

 

    2014

 

Die Generalversammlung muss auf den 1. Februar verschoben werden, weil die nötigen Einladungen aus technischen Gründen nicht rechtzeitig verschickt werden können.

 

 

Die Chronik wird in unregelmäßigen Intervallen ergänzt.

Anregungen und Ergänzungen werden gerne entgegen genommen

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